Um 8:30 Uhr morgens flackerten die Lichter im Büro nacheinander auf. Anders als an einem gewöhnlichen Tag erfüllte der Duft von Mehl und frischem Gemüse die Luft. Mehrere Kollegen waren bereits in der Küche beschäftigt – sie wuschen Grünzeug, hackten Fleisch und mischten Füllungen. Die Grundmasse bestand aus Schweinefleisch und Kohl, verfeinert mit der natürlichen Süße von Mais, der zarten Saftigkeit von Garnelen und dem knackigen Biss von Maronen. Während alle geschäftig mit den Vorbereitungen waren, plauderten sie lebhaft, als hätte sich der Tag bereits zu einer frühen Zusammenkunft entwickelt.

Um 10:30 Uhr versammelten sich die Kollegen nach und nach um den geschmückten langen Tisch, aufgeteilt in fünf vorab festgelegte Gruppen. Sofort begann ein kleiner Wettbewerb zum Knödel-Formen. Jede Gruppe musste einen „Richter“ wählen; innerhalb von zwanzig Minuten galt es, nicht nur die Knödel zu formen, sondern auch acht intakte zum Bewerten zu kochen. Hände, die normalerweise über Tastaturen flogen oder Proben sortierten, waren nun mit Mehl bestäubt. Manche arbeiteten schnell und ordentlich, ihre Knödel standen wie kleine Barren in perfekten Reihen. Andere waren weniger geübt, doch ihr ernsthafter Fokus beim Zusammenkneifen jedes Falzes war herzerwärmend. Als das Wasser sprudelnd zu kochen begann, erfüllte dampfende Wärme den Raum und hüllte alle in behagliche Gemütlichkeit ein.

Während der Bewertungssitzung probierten die „Richter“ sorgfältig Knödel mit verschiedenen Füllungen und wählten am Ende zwei Gruppen als Sieger für die „schmackhaftesten“ und „optisch ansprechendsten“ Knödel aus. Die siegreichen Kollegen erhielten kleine Anhänger in Form von Knödeln und Kokosnüssen – keine besonders wertvollen Preise, aber Erinnerungsstücke, die diesen Wintersonnenwend-Morgen unvergesslich machten.
Noch mehr Begeisterung löste der „Glücks-Knödel“ aus, der in jeder Gruppe versteckt war; wer ihn fand, gewann ein Los. Das strahlende Gesicht eines Teilnehmers, der die Überraschung in einem ansonsten gewöhnlichen Knödel entdeckte, war wärmer als jede Auszeichnung. Alle teilten die Knödel auf ihren Tellern und genossen auch die besonderen Geschmacksrichtungen der Füllungen, die andere Gruppen kreiert hatten und die sie zufällig probieren durften.
Diese Szene erinnerte mich an das, was wir jeden Tag bei der Arbeit tun – Rohstoffe aus verschiedenen Regionen werden entworfen, miteinander vermischt und zu Speicherprodukten veredelt, die Tausende von Haushalten schmücken. Genau wie diese Teigtaschen mögen sie auf den ersten Blick einfach erscheinen, doch sie verkörpern eine harmonische Mischung unterschiedlicher Zutaten, deren Herstellung Geduld und Zusammenarbeit erfordert. Was wir schaffen, sind mehr als nur Behältnisse; es ist die Möglichkeit, den Alltag organisierter und wärmer zu gestalten.
Die Wintersonnenwende ist der Tag mit der längsten Nacht des Jahres, doch markiert sie gleichzeitig den Beginn der schrittweisen Rückkehr der Sonne. An diesem besonderen Tag kamen wir auf die einfachste erdenkliche Weise zusammen – wir kneteten Teig, mischten Füllungen, formten Teigtaschen und teilten das Essen. Inmitten der dampfenden Wärme fühlten sich nicht nur unsere Mägen wohlig an. Die beruhigende Zufriedenheit, gemeinsam eine kleine Aufgabe zu bewältigen, und die Achtsamkeit, im alltäglichen Alltag kleine feierliche Momente zu schaffen – vielleicht ist dies die Wärme, die wir mit unseren Produkten vermitteln möchten.

Das Wesen der Aufbewahrung besteht darin, jedem Gegenstand einen angemessenen Platz zu geben; die Bedeutung des Sammelns liegt darin, jeder aufrichtigen Regung einen Ort zum Verweilen zu bieten. Als das letzte Knödel geteilt und verzehrt war, wussten wir alle, dass dieser Winter durch Momente wie diesen etwas Besonderes sein würde. So wie wir glauben, dass gute Aufbewahrung mehr ist als nur Ordnung schaffen – sie bedeutet, das Leben zu ordnen und jeden einzelnen Tag klar, warm und voller Versprechen zu machen.